Glossar

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Adenin (A):
Nukleobase, Bestandteil der Nukleinsäuren

Aflatoxine: Bezeichnung von krebserregenden
Giftstoffen, die von Schimmelpilzen gebildet werden.

Agrobacterium tumefaciens: Bodenbakterium
zur Übertragung von DNA in Pflanzen.

Allel: Eine von verschiedenen möglichen
Zustandsformen eines Gens. In einer Zelle mit doppeltem und damit
vollständigem Chromosomensatz besitzt jedes Gen zwei Allele
(eines von der Mutter und eines vom Vater).

Allergene: Meist Proteine, die bei
Allergikern Überempfindlichkeitsreaktionen durch immunologische
Mechanismen auslösen.

Allergie: Spezifische Änderung
der Immunitätslage im Sinne einer krankmachenden Überempfindlichkeit.

Allergiker: Menschen, die bei Kontakt
oder Aufnahme eines Allergens Krankheitssymptome entwickeln.

Aminosäure: Baustein der Proteine
(Eiweiße); in den natürlichen Proteinen kommen 20 verschiedene
Aminosäuren vor.

Ampicillin: Antibiotikum, halbsynthetischer
Penicillin-Abkömmling

Amplifikation: Vervielfältigung,
z. B. eines DNA-Abschnittes mit Hilfe der PCR.

Antibiotikum: Stoffwechselprodukt
verschiedener Mikroorganismen, das Bakterien in ihrem Wachstum inhibiert
oder abtötet. (Bakteriostatikum)

Antibiotika-Resistenz: Eigenschaft
von Mikroorganismen durch die Synthese von bestimmten Stoffen (Enzymen),
die Wirkung von Antibiotika aufzuheben.

Antikörper: Ein von Immunsystem
gebildetes Protein, das ein Antigen erkennt und bindet.

Antisense-Technik: Die Genexpression
Ein Gen ist in gegenläufiger Leserichtung zu dem entsprechenden
Gen in das Genom integriert. Hierdurch wird die Synthese des betreffenden
Proteins stark unterdrückt.

Atopie: Familiäre Neigung zur
Entwicklung bestimmter Krankheiten gegenüber Umweltstoffen
oder Nahrungsmitteln; assoziiert mit erhöhter IgE-Bildung und
/oder veränderter unspezifischer Reaktivität

Auskreuzung: Gene werden durch Kreuzung
an verwandte Organismen weitergegeben.

Bacillus thuringiensis: Bakterium,
das Toxine (Bt-Toxine) gegen Insekten bilden kann.

Bakterien: Einzellige Mikroorganismen
bei denen der Zellkern nicht von einer Kernmembran umschlossen ist.Mikroskopisch
kleine Lebewesen, die zu den Prokaryonten gehören.

Basen: 4 DNA-Bausteine: Adenin (A),
Thymin (T), Cytosin (C), Guanin (G)

Basenpaarung: In einem DNA-Doppelstrang
sind jeweils die gegenüberliegenden komplementären Basen
(A-T; G-C) durch Wasserstoffbrücken miteinander verbunden.

Chromatin: DNA-Protein-Komplex,
der die Chromosome aufgebaut

Chromosom: In jedem Zellkern höherer
Lebewesen in artspezifischer Anzahl und Gestalt enthaltene DNA-Protein-Strukturen.
Sie enthalten einen DNA-Faden auf dem die Gene linear angeordnet
sind.

Chymosin: Enzym aus dem Kälbermagen
(Labferment), das zur Käsegewinnung verwendet wird.

Codon: Reihung von drei Nukleotiden,
ein Triplett, auf dem DNA-Strang. Es bildet die Informationseinheit
für eine Aminosäure.

Crossing Over: Austausch von Erbmaterial
zwischen den sich entsprechenden mütterliche bzw. väterlichen
Chromosomen.

Cytosin (C): Nukleobase, Bestandteil
der Nukleinsäuren
Deletion: Verlust von DNA in einem Chromosomensegment oder von Basen
im Gen.

Diploid: Bezeichnung
für den doppelten Chromosomensatz.
DNS/DNA: Desoxyribonukleinsäure (engl. desoxryribonucleic acid)
ist die chemische Substanz, aus der das Erbmaterial aufgebaut ist.

DNA-Polymerase: Enzym, das die Synthese
eines neuen DNA-Strangs entsprechend einer DNA-Matrize (Vorlage)
durchführt.

DNA-Sequenz: Reihenfolge der einzelnen
Nukleotide (A, T, G, C) in einem DNA-Molekül.

Donator: Spenderorganismus; Organismus,
aus dem eine verwendete DNA stammt

Elektrophorese: Auftrennung
von geladenen Stoffen in einem elektrischen Feld.

Elektroporation: Methode zur Erzeugung
von Poren in biologischen Membranen durch ein kurzzeitiges, wechselndes
elektrischen Feld.

Empfängerorganismus: Wirtsorganismus;
Organismus, im dem eine neue genetische Information eingefügt
wird.

Enzym: Protein, das als biologischer
Katalysator biochemische Reaktionen beschleunigt.

Erbinformation: Sie (DNA) ist verantwortlich
für die Ausprägung von Eigenschaften, für die Synthese
eines Proteins.

Escherichia coli: Darmbakterium,
Der Stamm K 12 ist als Sicherheitsorganismus eingestuft; es ist
das „Arbeitstier“ für viele gentechnische Verfahren.

Eukaryont: Lebewesen, in denen das
genetische Material in einem von einer Kernmembran umgebenen Zellkern
enthalten ist.

Exon: Aktiver Teil in Genen von Eukaryonten.

Evolution: Entwicklung von Organismen
durch Mutation und Rekombination der Erbanlagen.

Expression: Ausbildung eines sichtbaren
Merkmals durch ein Gen; die Synthese eines Proteins.

Fermentation: Vermehrung
von Mikroorganismen in geeigneten Nährlösungen und Nutzung
ihrer Stoffwechseleigenschaften in der Lebensmittelproduktion.

Fertil: Fruchtbar, vermehrungsfähig.

Fremdbefruchter: Möglichkeit
der Befruchtung mit Pollen einer anderen nicht verwandten Pflanze

Gen: Erbanlage für
Merkmal; es enthält die Information für die Struktur eines
Proteins.

Genbank: Aufbewahrungsort von Saatgut
oder lebenden Pflanzen, Sammlung klonierter DNA-Fragmente, die das
gesamte Genom einer Zelle repräsentieren.

Genetik: Vererbungslehre (lat.: genesis
= Werden), Wissenschaft über Vererbungsvorgänge

Genetischer Code: Gibt an welche
Aminosäure einem Triplett, drei Basen, zu geordnet werden.
Die Reihenfolge der Tripletts (Codons) bestimmt die Abfolge der
Aminosäuren in einem Protein.

Genetischer Marker: Spezifisch erkennbare
DNA-Sequenz

Genexpression: Genaktivität,
die zur Umsetzung der genetischen Information führt.

Genfluß, horizontal: Weitergabe
von Erbinformation (Genen) an nicht verwandte Organismen.

Genfluss, vertikal: Weitergabe von
Erbinformation (Genen) an artverwandte Organismen.

Genom: Die gesamte Erbinformation
in einer Zelle.

Genotyp: Die für ein Lebewesen
charakteristischen Erbanlagen, die aber nicht unbedingt im Erscheinungsbild
(Phänotyp) sichtbar sein müssen.

Genprodukt: Expressionsprodukt eines
Gens; meist ein Protein.

Gentechnologie /Gentechnik: Anwendung
biologische, molekularbiologische, chemischer und physikalischer
Methoden zur Analyse und Neukombination von Nukleinsäuren.

Gentransfer: Genfluss; Übertragung
von Genen aus Organismen, Zellen in andere Empfängerzellen
oder -organismus.

GVO: Gentechnisch veränderter
Organismus

Guanin (G): Nukleobase, Bestandteil
der Nukleinsäuren

Haploid: Zelle mit
einem einfachen Chromosomensatz

Helixstruktur: Sekundärstruktur
der doppelsträngigen DNA.

Herbizid: Wildkrautbekämpfungsmittel;
chemische oder biologische Substanz

Herbizidtoleranz: Eine herbizid-tolerante
Pflanze (Organismus) kann in Gegenwart eines Herbizids wachsen,
während andere in ihrem Wachstum unterdrückt werden.
Hybride: Kreuzung zwischen Inzuchtlinien, die nicht zur Weiterzucht
verwendet werden kann.

Hybridisierung: Bindung komplementärer
DNA-Sequenzen (Oligonukleotide) an den korrespondierenden DNA-Abschnitt.
Häufiges Verfahren zum Nachweis der Identität eines DNA-Bereiches.

Hypoallergen: Produkt mit verringerten
bzw. keinem allergenen Potential.

Immunglobulin (IgE):
Antikörperklasse zur Auslösung der Typ-I-Reaktion

Insektizid: Chemische oder biologische
Substanz zum Schutz vor Insekten oder deren Entwicklungsformen.

In-vitro: Außerhalb der Zelle
oder des Körpers.

In-vivo: Im Körper oder in Zellen

Intron: DNA-Sequenz, die zwischen
zwei für ein Protein(abschnitt) kodierenden Sequenzen liegt.

Keimzellen: Geschlechtszellen
eines Organismus (Pollen, Eizellen, Sperma); Keimbahnzellen.

Kernmembran: Membran, die den Zellkern
vom Zytoplasma trennt.

Klon: Genetisch einheitliche Zellen;
Organismen; er leitet sich von einer einzigen Zelle ab. Nukleinsäure
– Moleküle, die aus einem Vorläufer hervorgegangen
sind.

Klonieren: Ein Gen, eine DNA-Sequenz
oder einen kompletten Organismus identisch vermehren.

Kommerzialisierung: Inverkehrbringen;
Produkte zum Handel auf den Markt bringen.

Konjugation: Übertragung von
Erbinforma- tion zwischen Bakterien.

Kreuzung: Vermehrung (Paarung) zweier
Organismen. Neukombination elterlicher Gene zur Ausprägung
neuer Eigenschaften in den Nachkommen.

Lebensmittelzusatzstoff:
Definition im LMBG: Stoffe, die dazu bestimmt sind, Lebensmitteln
zur Beeinflussung ihrer Beschaffenheit oder zur Erzielung bestimmter
Eigenschaften oder Wirkungen zugesetzt zu werden. Ausgenommen sind
Stoffe, die natürlicher Herkunft oder den natürlichen
chemisch gleich sind und nach allgemeiner Verkehrsauffassung überwiegend
wegen ihres Nähr-, Geruchs- oder Geschmackswertes oder als
Genußmittel verwendet werden. Lebensmittelzusatzstoffe sind,
mit Ausnahme von Enzymen und Mikroorganismenkulturen, zulassungspflichtig.

Ligase: Enzym, daß DNA-Moleküle
über die 5´- Phosphatgruppe und das 3´-OH Ende
miteinander verbindet.

Maiszünsler:
Insekt (Ostrina nubilalis, Europäischer Kornbohrer) , dessen
Larven Maiskulturen durch Fraß schädigen.

Markergen: Gen oder Genfragment zum
Nachweis bestimmter Erbinformationen. Neue, leicht erkennende Eigenschaft,
z.B. Herbizid- oder Antibiotikaresistenz.

Mikroinjektion: Verfahren, bei dem
genetische Information mit Hilfe einer Mikrokanüle in den Zellkern
eingebracht wird.

Monogen: Ein Merkmal wird durch ein
Gen geprägt.

m-RNA: (engl.: messenger ribonucleic
acid) Boten-RNA, Transkriptionsprodukt der DNA

Mutagen: Chemikalien oder Strahlung,
die Mutationen hervorrufen können.

Mutagenese: Vorgang, der zur Veränderung
der Erbinformation führt.

Mutation: Veränderung im Erbgut,
die als Basenaustausch, Verlust oder Addition von Basensequenzen
oder Chromosomenstücken erfolgen kann. Spontane, natürliche
oder durch Chemikalien oder Strahlen ausgelöste Veränderung
im Erbgut.

Novel Food: Neuartiges
Lebensmittel entsprechend der Novel Food Verordnung. Zu den Novel
Foods gehören nicht nur Lebensmittel aus gentechnisch veränderten
Organismen.

Nukleinsäuren: Die Nukleinsäuren
DNA (und RNA) sind die Träger der Erbanlagen.

Nukleotid: Grundbaustein der Nukleinsäuren
aus Nucleobase, Zucker (Desoxyribose- bzw. Ribose und Phosphat.

Oligonukleotid: Kurze
(synthetische) DNA-Stücke, die z. B. als Primer in der PCR,
zur DNA-Hybridisierung eingesetzt werden.

Organismus: Biologische Einheit,
die fähig ist, sich zu vermehren oder genetisches Material
zu übertragen.

Pathogen: Organismus,
der in anderen Organismen Krankheiten hervorrufen kann.

Phage: Synonym für Bakterienvirus

Phänotyp: Ausprägung der
Erbanlagen; äußeres Erscheinungsbild eines Organismus

Plasmid: Selbstreplizierendes, extrachromosomales
ringförmiges DNA-Molekül.

Pleiotropie: Wirkung eines einzelnen
auf verschiedene phänotypische Merkmale

Polygen: Ein Merkmal wird durch mehre
Gene geprägt.
Polymerase: Enzym, das DNA kopiert oder DNA in mRNA übersetzt.

Polymerasekettenreaktion: PCR; Polymerase
chain reaction, Arbeitsverfahren zur Vermehrung spezifischer DNA-Bereich
mit Hilfe von Primer, Nukleotiden und der Polymerase.

Polypeptid: Molekül aus mehreren
Aminosäuren, die über Peptidbindungen verknüpft sind
(5 - 50 Aminosäuren).

Polyploid: Zelle oder Organismus
mit mehr als zwei Sätzen homologer Chromosomen

Polysaccharid: Molekül aus mehreren
Zuckern, die durch glykosidische Bindungen verknüpft sind;
häufig Speicherform von Kohlenhydraten.
Post-transkriptionell: Im Verlauf des Informationsflußes von
der DNS zum Protein nach der Transkription erfolgend.

Primer: Kurze, einzelsträngige,
spezifische Oligonukleotide, Sie dienen z.B. für die Vervielfältigung
eines DNA-Bereiches mit Hilfe der PCR (Anfang und Ende des DNA-Bereiches).

Prokaryonten: Organismen, die keinen
durch eine Kernmembran umgebenden Zellkern besitzen; die Erbinformation
ist nicht in Chromosomen organisiert.

Promotor: Kontrollelement für
die Genexpression; Kontrolliert die Genaktivität; die Synthese
der mRNA.

Protease – Proteinase – Endopeptidase:
Eiweiß (Protein)spaltende Enzyme.

Protein: (griech.: proteios = der
Erste), Makromoleküle, die über Peptidbindungen aus Aminosäuren
aufgebaut sind (mehr als 50 Aminosäuren). Proteine werden häufig
auch als Eiweiße bezeichnet.

Proteinbiosynthese: Synthese von
Proteinen an den Ribosomen über mRNA-tRNA-Aminosäuren.

Protoplast: Pflanzenzelle, deren
Zellwand entfernt wurde.

Pseudo-Allergie: Auftreten von Symptomen
allergerischer Erkrankungen ohne Nachweis (Bildung) einer immunologischen
Sensiblisierung (von IgE-Antikörpern).

Rekombination: Neuanordnung
von genetischem Material durch sexuelle Fortpflanzung oder in vitro
mit Hilfe gentechnischer Verfahren.

Rekombinante DNA; rDNA: In vitro
neu kombinierte, z.B. mit gentechnischen Verfahren im Labor hergestellte
DNS.

Replikation: Identische Verdoppelung
der DNS.

Resistenzgen: Gen, das Zellen, Organismen
widerstandsfähig gegen bestimmte Stoffe, z. B. Herbizide oder
Antibiotika, macht.

Restriktionsenzym: Erkennt spezifische
Sequenzen (Basenfolgen) auf der DNA und spaltet die DNA entsprechend
der Enzymspezifität.

Ribosom: Zellorganell, Struktur im
Zytoplasma, an dem die Proteinbiosynthese stattfindet.

Richtlinie (EWG, EC): Rechtsvorschrift
der Europäischen Gemeinschaft, die von den Mitgliedsstaaten
der EU in das jeweilige nationale Recht umgesetzt werden muß.

Rizomania: (aus dem italienischen
Sprachgebrauch), Wurzelhaarigkeit; Zuckerrübenkrankheit, die
durch den Beet Necrotic Yellow Vein Virus (BNYVV), ausgelöst
wird.
RNS/RNA; mRNS/mRNA: Ribonukleinsäure. Eine einzelsträngige
Nukleinsäure, die der DNA ähnelt, aber statt Thymin den
Zucker Ribose und Uracil statt Thymin enthält.

Rückkreuzung: Kreuzung eines
Kreuzungsnachkommen mit einem Elternteil.

Selbstbefruchter:
Nur Befruchtung mit eigenem Pollen ist möglich.

Selektion: Auslese von Organismen
entsprechend den Zuchtzielen.

Selektionsmarker: Gen, das die Auswahl
transformierter Zellen, Organismen ermöglicht.

Sequenz: Reihenfolge von Basen in
der DNA oder RNA; Reihenfolge von Aminosäuren im Protein.

Sequenzierung: Bestimmung der Reihenfolge
der Bausteine in einem Molekül. z.B. Ermittlung der Basenabfolge
der DNA (DNS-Sequenz) oder der Aminosäurenabfolge eines Proteins
(Aminosäuresequenz).

Somatisch: Genetische Information
der Körperzellen, welche nicht weitervererbt werden.

Sonde: Spezifisch markierte DNA (RNA),
die an die eine gesuchte DNA (RNA)-Sequenz entsprechend der Basenpaarung
bindet.

Sorte: Genotyp (auch Phänotyp)
einer Pflanzenart, die bestimmte Eigenschaften aufweist; sie ist
durch das Sortenamt anerkannt ist .

Spenderorganismus: Organismus, aus
dem eine verwendete DNA stammt

Steril: infertil; unfruchtbar, nicht
vermehrungsfähig.

Strukturgen: Bezeichnung für
ein Gen, das für ein Protein, eine Eigenschaft, codiert.

Terminator: Kontrollelement
auf der DNA, der das Ende eines Gens und die Transkriptionsreaktion
der Polymerase beendet.

Thymin (T): Nukleobase, Bestandteil
der Nukleinsäuren

Ti-Plasmid: Tumor-induzierendes-Plasmid
des Bodenbakteriums Agrobacterium tumefaciens. Durch die Übertragung
bestimmter Gene aus dem Ti-Plasmid in das Genom der Pflanzen werden
als Wurzelhalsgallen bezeichnete Tumore gebildet.

Toleranz: Fähigkeit, z.B. einer
Pflanze, bestimmte Chemikalien, klimatische Bedingungen, Schädlinge
usw. zu vertragen.

Toxin: Substanzen mit giftigen Eigenschaften,
die durch Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme durch die Haut äußerst
schwere akute oder chronische Gesundheitsschäden oder den Tod
bewirken können.

Transduktion: Übertragung von
Erbinformation aus einer Bakterienzelle auf eine andere durch Bakteriophagen.

Transformation: Veränderung
der Eigenschaften einer Zelle, Organismen durch Einbringen neuer
Gene.

Transgener Organismus: Organismus,
dem durch gentechnische Verfahren ein oder mehrere neue (fremde)
Gene eingeführt worden sind.

Transkription: Kopieren eines DNA-Strangs
in eine komplementäre RNS.

Translation: Übersetzung der
mRNS-Information in die Aminosäurenabfolge eines Proteins.

Translokation: Verschiebung eines
Chromosomensegments an eine andere Position im Genom.

Triplett: Drei aufeinanderfolgende
Nukleotide, die ein Codon darstellen.

Uracil: Nukleobase,
Bestandteil der Ribonukleinsäuren
Vererbung: Übertragung (artspezifischer) Erbanlagen auf die
Nachkommenschaft.

Verordnung ( EWG, EC):
In allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft geltendes
Recht. Verordnungen müssen nicht mehr umgesetzt werden; sie
gehen unmittelbar in nationales Recht über.

Vektor: Überträger (Plasmid);
um rekombinierte DNA in eine Wirtszelle zu bringen (zu transferieren).
Genfähre

Virus: Erreger von Infektionskrankheiten
bei Menschen, Tieren, Pflanzen, Mikroorganismen, die sich nur vermehren
können, indem sie den Stoffwechsel ihrer Wirte nutzen.

Zelle: Kleinste selbstständig
lebens- und vermehrungsfähige Einheit.

Zellkern: Struktur, die von einer
Kernmembran umgeben ist; enthält den größten Teil
der genetischen Information einer Zelle.

Züchtung: Erweiterung der genetischen
Vielfalt mit nachfolgender Selektion der optimalen Genkombination

Zytoplasma: Raum, in dem der Stoffwechsel
der Zelle stattfindet.