Über uns
Der Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik e.V. (WGG)
Information und Mitgestaltung der Meinungsbildung zum Thema Grüne Gentechnik ist eines der Hauptanliegen des WGG. Der Wissenschaftlerkreis will der Öffentlichkeit PDF WGG Flyerinformative Einblicke in die Grüne Gentechnik vermitteln und eine offene Diskussion über deren Potenzial aber auch zu deren möglichen Risiken führen. Im Jahre 1998 als ein loser Zusammenschluss von Wissenschaftlern mehrerer Fachrichtungen gebildet, besteht der WGG seit dem Jahre 2000 als gemeinnütziger Verein.
Unsere Lebensbedingungen und Lebensgrundlagen befinden sich in ständigem Wandel. Deshalb werden an Lebensmittel und deren Erzeugung immer wieder neue Anforderungen gestellt – sowohl in qualitativer als auch quantitativer Hinsicht . Einer der Wege, diesen Anforderungen zu begegnen, ist die Grüne Gentechnik. Neue Technologien werfen jedoch zahllose Fragen auf und verunsichern viele Menschen. Die Folge ist ein weit verbreitetes Unbehagen.
Dass Emotionen bei einem so sensiblen Thema wie Ernährung eine große Rolle spielen, versteht sich von selbst. Daher ist es um so wichtiger, dass die vorgebrachten Argumente erstens sachlich zutreffend und zweitens allgemeinverständlich sind. Der WGG sagt: es gibt keine falschen Emotionen – allerdings gibt es falsche Behauptungen, Halbwissen und Vorurteile! An dieser Stelle will der Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik ansetzen und mit seinem Sachverstand aufklärend wirken.
Für unsere praktische, alltägliche Arbeit bedeutet dies zum Beispiel die Initiierung von Informationsveranstaltungen und die aktive Suche nach dem Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen: Schülern, Lehrern, Verbraucherschützern, Religionsgemeinschaften, Parteien, Berufs- und Wirtschaftsverbänden.
Auch für die Medien ist der WGG ein kompetenter Ansprechpartner zum Thema Grüne Gentechnik. Profundes Hintergrundwissen ist bei der Berichterstattung über Grüne Gentechnik für jeden Journalisten unerlässlich – der WGG stellt sein Wissen gerne zur Verfügung.
Der WGG ist davon überzeugt, dass man nicht selbst Wissenschaftler sein muss, um sich über die Rolle, die die Grüne Gentechnik für unser Leben spielen kann, ein Urteil zu bilden. Ein grundsätzliches Verständnis der Prinzipien, Möglichkeiten und denkbarer Risiken dieser Technologie, wie es von interessierten Laien entwickelt werden kann, ist die wichtigste Voraussetzung für ein fundiertes Urteil.
Interdisziplinarität ist für den WGG von herausragender Bedeutung. Nur so kann hochspezialisiertes Wissen aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie Molekularbiologie, Pflanzenzüchtung, Ernährungswissenschaften, Toxikologie, Biochemie, Ökologie usw. zusammengetragen und bewertet werden. Und da jeder Wissenschaftler eine andere fachliche Facette und Perspektive einbringt, ist der WGG von einer außerordentlichen intellektuellen Beweglichkeit geprägt.
Als Gemeinschaft verantwortungsvoller Forscher sagt der WGG: Nicht alles, was technisch und wissenschaftlich möglich ist, ist deswegen auch sinnvoll. Doch umgekehrt wäre ein pauschaler Verzicht auf die Chancen und Möglichkeiten, die unsere modernen Naturwissenschaften bereit stellen, ebenso fahrlässig und verantwortungslos, denn: Wir sind genau so verantwortlich für das, was wir tun, wie für das, was wir unterlassen zu tun.
Nötig ist also das rechte Augenmaß, um einerseits Potenzial und Chancen der Technologie zu erkennen und zu fördern – und um andererseits angemessene Vorkehrungen gegen denkbare Risiken und unerwünschte Entwicklungen zu treffen.
Hierfür treten die Mitglieder des Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik e.V. ein.





